Editorial #4

Es war einmal ein Kerl namens Cliff. Er war ein echter Hänger. Neue Situationen machten ihm Angst. Er versuchte, sie so lange wie möglich in der Luft zu halten. Cliff fürchtete sich vor seinen eigenen Erwartungen und darauffolgenden Enttäuschungen. Dass er auch Glück haben könnte, war ihm zu vage. Seine Freunde fragten ihn: Cliff, willst du immer weiter so hängen? Willst du nicht wissen, was als nächstes passiert? Doch Cliff fühlte sich wohler ohne den festen Boden unter seinen Füßen. Das war ihm Spannung genug. Mit ständiger Ungewissheit glaubte er, der Zukunft entkommen zu können. Doch wie lange konnte Cliff eigentlich so hängen? Erstmal für immer, dachte sich Cliff. Als wär die Pausentaste eingerastet. Seine Freunde verloren irgendwann das Interesse und sprangen.

Unsere Autoren der vierten Ausgabe folgen Cliffs Spuren auf unterschiedlichen Wegen.
Nadine schreibt über die Serie „Black Mirror“, Marie sinniert über den sich steigernden Einfluss der Medien auf ziviles Engagement, Felix über künstlerische Protestkultur. Fiona fragt sich: Wie verändert das Internet Cliffs Hänger-Dasein? Bei den anderen: Es bleibt spannend. Fragt mal Cliff.

Hängt ein bisschen mit uns,
Franzi & Nina

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